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Salin les Bains

Nach einer etwas längeren Unterbrechung in Bad Homburg, die uns der TÜV, bzw. unser Wohnmobil beschert hatte, fahren wir am 23.11. endlich nach Frankreich. Die erste Nacht verbringen wir in Strasbourg auf einem Stellplatz mit Blick auf die Rheinbrücke.  Da wir schnell in den Süden wollen, fahren wir am nächsten Tag dann aber zügig Richtung Lyon. Die Nacht verbringen wir in Salins-les-Bains, einem kleinen Städtchen Bergen mit kleinen Gassen und einem kleinen Fluss. Dieser Ort hat gleich 2 Burgen, die herrlich auf den Bergen rechts und links des Orts thronen.



Lyon

Am nächsten Morgen stellen wir entsetzt fest, dass ein Metallstück einen der neuen Reifen beschädigt hat und dieser platt ist. Glücklicherweise scheint die Sonne und wir müssen nicht bei Regen den Reifen untersuchen. Am Ende des Ortes finden wir dann auch gleich eine Werkstatt, die den Reifen sofort repariert. Glück im Unglück! Weiter geht unsere Fahrt über Villars-les-Dombs (schöne Stellplatz an einem Vogelpark) nach Lyon, Frankreichs zweitgrößter Stadt mit entsprechend schrecklichem Verkehr. In der Antike war Lyon die Hauptstadt der Gallier. Lyons Altstadt, mit den typischen oft nur schulterbreiten Gängen, liegt auf einer Halbinsel zwischen den Flüssen Rhone und Saone und gehört zum Unseco Weltkulturerbe.


Tournon-sur-Rhone

Nächstes Ziel ist Tournon-sur-Rhone. Tournon ist ein mittelalterliches Städtchen mit einer Burg mitten im Ort und drei Brücken über die Rhone. Wir genießen von unserem Stellplatz den Blick auf den Fluss und die Alpen im Hintergrund.



Mirabel Aux Baronnies

Auf unserem Weg durch die Provence kommen wir in das malerische Städtchen Mirabelle-Aux-Baronnies, dass wie viele Städtchen hier auf einen Berg gebaut ist und mit seinen schmalen Gassen und lehmfarbenen Häusern fast eine Einheit mit dem Berg bildet.


Mirabel Aux Baronnies

Am Ende des Ortes gibt es einen schönen Stellplatz für Wohnmobile. Wir genießen die Sonne und können sogar im T-Shirt draußen sitzen. Rechts und Links schauen wir auf die Weinberge und die folgenden zwei Tage verbringen wir dann auch auf einem Weingut in den Bergen bei Visan. Leider regnet es hier, aber nach vier Sonnentagen machen wir es uns einfach im Womo gemütlich.



Golf du Lion

1. Dezember - wir sind bei strahlendem Sonnenschein an der Mittelmeerküste angekommen. Das Wetter ist so toll, dass wir uns nun doch ganz schön viel Zeit in Frankreich gelassen haben.


Sonnenuntergang am Stellplatz Palavas

Nachdem wir noch  eine Nacht in den Weinbergen verbracht haben, sind wir nun südlich von Montepellier in Plavas-les-Fortes und stehen direkt am Hafen auf einem Camping-Car-Platz. Frankreich ist ein wohnmobilfreundliches Land, es gibt sehr viele Stellplätze und Ver- und Entsorgungsmöglichkeiten. Wir genießen die Sonne, stemmen uns gegen den starken Wind und konnten einen schönen Sonnenuntergang über dem Meer erleben.



Weinberge

Wir sind immer noch in Süd-Frankreich (Midi). Unsere Wohnraumbatterien haben nun den Geist  aufgegeben. Sie waren schon die ganzen Monate etwas schwach, aber nun mussten wir sie austauschen. Zum Glück haben wir in Montpellier  eine Wohnmobilhändler gefunden, der passende Batterien hatte. Da die Batterien ja auch besser noch geladen werden sollten, sind wir dann nur ca. 30 Kilometer zu einem netten Stellplatz mit Strom an einem See bei Clermont le Herauld. Wie immer vertrauten wir unserem Navi – das ja nicht wissen konnte, dass hier kürzlich einiges an der Verkehrsführung geändert wurde -  und es wurde eine recht spannende Dunkelfahrt mit ziemlich engen und schon sehr serpentinenartigen Bergauf- und Bergabfahrten. Jetzt wissen wir auch, warum die Strecke nur für Fahrzeuge bis 8 m Länge zugelassen ist. Nur einen halben Meter länger und man kommt um die Ecken nicht mehr rum (toll war auch, dass häufig beidseitig kleine Mauern standen).


Beule
 

Seit Montpellier hat unser Womo auch „endlich“ eine Beule (Beifahrertür). Da schafft man unbeschadet zigtausend Kilometer skandinavische Schotterpisten und dann pustet einem in Frankreich der Wind so eine blöde Mülltonne gegen die Tür. Klasse!



Gruissan

Auf dem Weg nach Spanien machen wir noch einen Zwischenstopp in Gruissan auf einem Wohnmobilstellplatz am Hafen. Jetzt im Winter ist er kostenlos und es übernachten sehr viele Womos dort. Gruissan, ein hübsches alten Fischerdorf, gruppiert sich schneckenartig um eine Burgruine (12. Jh.) auf einem Felsen.  In der Nacht spielt das Wetter verrückt, es stürmt und regnet. Unser rollendes Zuhause schwangt ganz schön, auch der Morgen ist noch grau, aber dann hellt es sich auf. In Midi ist halt auf die Sonne verlass.



Pyrenäen

Am 4.12. ging es nun endlich über die Pyrenäen, die zum Teil schon Schnee tragen, nach Spanien – wieder bei strahlendem Sonnenschein.


Figueras Sonnenuntergang

Die erste Nacht verbringen wir bei Deutschen in der Nähe von Figueras - die hier offiziell einen inoffiziellen Stellplatz betreiben - und können einen mystischen Sonnenuntergang erleben.




 

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