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Die neuen Berichte hängen wir jetzt immer unten an !!!


Hudiksvall Hafen



Und weiter geht es Richtung Stockholm. Wir kommen nach Sundsvall,
einer früheren Seefahrerstadt, die auch heute noch eine wichtige Handelsstadt
ist. Uns ist es allerdings zu hektisch, wir fahren nur kurz an Hafen und
Steinstadt (mit reich verzierten Steinhäusern) vorbei und dann schnell weiter
wieder in die Natur an der Küste entlang. Besser gefällt uns die beschauliche
Stadt Hudiksvall, mit roten Holzhäusern am Wasser und einem netten Hafen.





Hudiksvall Rastplatz

Die Straße führt ab jetzt parallel zur Ostsee etwas weiter in Hinterland vom Meer weg. Da es der Wettergott gut mit uns meint, hangeln wir uns bei herrlichem Sonnenschein von einem Rastplatz am See zum nächsten Rastplatz am See und genießen die Tage in der Natur. In dieser Gegend ist es einfach, einen schönen Stellplatz für die Nacht zu finden. Unterwegs sehen wir einen stattlichen Elchbullen auf einer Wiese stehen. Damit habe wir nicht mehr gerechnet, so nah an Stockholm (noch ca. 100 km).


 


Vor Stockholm liegen noch Uppsala und Uppsala Län

(Landkreis) mit vielen Sehenswürdigkeiten.



Altstadt Uppsala (Museumsdorf)



In Gamla Uppsala, mit alter Kirche und roten Holzhäusern fühlt man sich in die Vergangenheit versetzt. Daneben ist ein Grabhügelfeld mit Königsgrabhügeln die ca. 1000 Jahre alt sind.





Dom zu Uppsala

Uppsala Stadt (Dom und Schloss)

Der gotische Dom St. Erik ist mit 118,7 Meter das höchste Kirchengebäude Skandinaviens. Der Dom ist sowohl Krönungs- als auch Grabstätte vieler schwedischer Könige und Sitz eines Erzbischofs. Unweit des Doms lies König Gustav Vasa im 16. Jahrhundert auf dem Stadthügel ein Schloss mit mächtigen Rundtürmen errichten, um dem Klerus von Uppsala zu zeigen, wer die Hosen anhat. Uns hat das nüchterne Schloss nicht so gut gefallen. Beeindruckender und üppiger verziert ist das Gebäude der ältesten skandinavischen Universität (seit 1477).


Skokloster Slott

Schloss Skokloster

Mit seinen vier markanten Ecktürmen gehört Skokloster zu den schönsten Schlössern Schwedens. Es wurde 1618 bis 1648 auf einer Halbinsel im See Ekoln südlich von Uppsala errichtet.



Strängnäs Hafen

Strängnäs

Hübscher Ort am See Mälaren, der sich bis Stockholm ausbreitet und einer der größten Seen Schwedens ist.


Gripsholm Slott

Schloss Gripsholm

Die ältesten Teile des roten Backsteinschlosses, das König Gustav Vasa bauen ließ, stammen aus dem 14. Jh. Jenseits der kleinen Schlossinsel liegt das puppenhafte Städtchen Mariefred mit schöner Marina und nett gestrichenen Holzhäusern. Ab Mariefred fährt eine nostalgische Schmalspurbahn mit Dampflokomotive durchs hügelige Sörmland nach Läggesta.



Stockholm Kunglia Slot

Am 21.9.09 waren wir in Stockholm. Diese Stadt, die auf 14 Inseln gebaut ist, wurde Mitte des 13. Jahrhunderts  auf der Insel Staden gegründet, dort wo heute das Stadtschloss Kunglia Slot steht. Auf dieser Insel liegt auch Gamla Stan, die Altstadt mit herrlichen Gebäuden und engen Gassen.


Stockholm Slussen

Wir benötigten 3 Anläufe um auf diese Insel zu kommen, da der Haupttunnel für die Höhe unseres Wohnmobils nicht geeignet ist. Daher haben wir auch 4 mal den Slussen passiert. Dort, wo der Mälarensee auf die Ostsee trifft, gibt es seit 1935 mehrere Schleusen (Slussen) über die Nordeuropas gewaltigste Kreuzung führt. Drei übereinander führende Straßen, Tunnels, Durchgänge und Parkgaragen wurden in den Felsen geschlagen. Orientierungsmäßig ist diese Stadt eine Katastrophe (wir waren sehr froh über unser Navigationssystem), was einfach an der Geographie liegt. Hat man eine Ausfahrt verpasst, dann findet man sich zwei oder drei Inseln weiter wieder.



Stockholm Kreuzfahrtterminal

Dieser „Umweg“ führte uns dann in den Kreuzfahrschiffhafen von Stockholm, der direkt gegenüber von Gamla Stan liegt. Wir hatten einen herrlichen Panoramablick auf die Altstadt und konnten, bei einem leckeren Milchkaffee, ein Schiffe der Viking Line dabei beobachten, wie es in der engen Bucht beidrehte und dann neben seinem Schwesterschiff einparkte. Außerdem kam kurz danach ein Kreuzfahrschiff der Birka Line,  die Birka Paradies (Maße 43 m h, 177 m l), die direkt vor unsere „Nase“ vor Anker ging – sehr beeindruckend.




Stockholm Drottningholm Slott


Nordöstlich von Stockholm liegt das Barockschloss Drottningholm (Unseco-Welterbe) auf einer Mälaren-Insel. Seit 1982 logiert die Königsfamilie dort. Wir haben um kurz nach 12 Uhr den Wachwechsel gesehen und waren im Park mit China-Pavillon und Schlosstheater spazieren.



Östergöttland

Insgesamt war uns diese Großstadt aber viel zu Hektisch. Wir sind doch mehr Naturmenschen. Deshalb sind wir schnell wieder in die Wildniss gefahren und haben ein paar herrliche Tage in Östergöttland verbracht. Hier trifft man auf wilde Landschaft mit Hügeln, Feldern, Wald und Flüssen, Seen und Kanäle. Man sieht alte Städte mit meist roten Häusern, einsame gelegene Schlösser und Herrenhäuser, schöne Kirchen sowie Reste von Wikingersiedlungen oder Begräbnisstätten.




Vättern; Ist wie am Meer

Nach drei gemütlichen Tagen erreichen wir den Binnensee Vättern. Schwedens zweitgrößter See ist mit 5.600 qkm größer als das Saarland. Hier gibt es Klippen, Sandstrände und ca. 22.000 Inseln und Schären. Jetzt im Herbst sind die Wellen hier so hoch wie am Meer und es ist sehr stürmisch.



Auch immer wieder schön: Frau mit Hund (en) :-)

Entlang des Vättern gibt es einige Naturschutzgebiete mit Feuchtwiesengebieten, kleinen Seen, Steinzeitsiedlungsreste und seltenen Vögeln. Hier konnten wir schöne Übernachtungsplätze finden.


Blick auf den Vättern bei Askersund

Wir fahren von der Nordspitze des Vättern bei Askersund an der östlichen Küste entlang nach Süden. Askersund ist ein niedliches Städtchen mit schönem Hafen und historischem Marktplatz. Von einer Brücke südlich von Askersund kann man über die Schärenwelt des Sees Vättern schauen.



Göta Kanal Schleuse Borenshult

Bei Motala machen wir einen Abstecher zur Schleuse von Borenshult (Schleusentreppe mit fünf Schleusen, die 15 m Höhenunterschied überwinden) am Göta Kanal. Der Kanal hat eine Länge von 190,5 km, wovon die 87,3 km lange tatsächliche Kanalstrecke zwischen den 5 verbundenen Seen von 58.000 schwedischen Soldaten von Hand gegraben wurde. Zusammen mit dem Trollhätte-Kanal und dem Göta älv bildet der Göta-Kanal eine 390 km lange Wasserstraße quer durch Schweden, die einen Höhenunterschied von 91,5 m überwindet. Der Kanal wurde am 26. September 1832 eröffnet, nur wenige Jahrzehnte vor Einführung der Eisenbahn. Dadurch errang er keine entscheidende ökonomische Bedeutung.


Göta Kanal Schleusentreppe Berg